Baumaschinen und Straßenverkehr in den 30er, 40er und 50er Jahren.

Diese Veranstaltung war gedacht als Demonstration des "Kulturguts Nutzfahrzeuge" mit Fahrzeugen, welche das H-Kennzeichen im ursprünglichen Sinne der Benutzbarkeit verdienen und daher als Kulturgut für alle mit Vorführungen dienen - nur wenige Kilometer pro Jahr bewegt werden und somit das Klima nicht schädigen!

Zunächst möchten wir mit einigen Impressionen einen Eindruck von der Veranstaltung gewähren, anschließend gehen wir auf einzelne Situationen und Fahrzeuge ein.

Die Baustelle.

Bevor wir das Gelände verlassen, ist noch eine kleine Baustelle zu passieren - nun kommen wir zum zweiten Ort, Aufgaben - eine neue Straße zu trassieren und mit Schotter den Unterbau herzustellen.

Der Grader macht sich auf zur Baustelle.

Auch ein Henschel wartet schon auf Abfahrt.

Auf der Baustelle ist man schon fleissig mit der Herstellung von Schotter aus Bruchsteinen beschäftigt.

Ein Hanomag R 40 mit Kippanhänger ist schon eingetroffen und wartet auf Beladung durch die Raupe.

Auch der Grader ist inzwischen vor Ort.

Der Tommi weist den Weg - Umleitung wegen der Baustelle.

Ein Mercedes L 6600 fährt vorsichtig an der Kaelble-Walze vorbei.

Die Raupe ist mittlerweile in Betrieb gesetzt.

Die Hanomag-Raupe fährt rückwärts an den Anhänger heran - sie ist mit einem Überkopflader von Meiller ausgestattet.

Die Rampe.

Die örtliche Spedition hatte mit der Verteilung von Stückgut reichlich zu tun - Holzfässer mit Därmen für die nahe Wurstfabrik und Eisenfässer warten auf die Verladungm leere Korbflaschen und Blechkanister stehen eine Etage tiefer.

Hier ist der Lademeister mitdem Verladen von Holztrommeln beschäftigt und der nächste LKW wartet schon.

Jetzt kann er auch an die Rampe vorziehen.

Danach kommt ein Borgward-Zug zum Umschlag.

Ein Vomag fährt vorbei und ein elastikbereifter Anhänger wird von seinem Abstellplatz gezogen.

Eine 100er Hanomag mit zwei Anhängern ist eingetroffen.

Die Kontrolle.

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg war Deutschland noch in Besatzungszonen aufgeteilt - wir befinden uns in der britischen Zone.

An einem Warenumschlagspunkt ist auch die Gefahr von Schmuggel hoch - und so werden unregelmäßig Kontrollen durch die Tommys durchgeführt.

Jetzt ist der nächste Zug an der Reihe - ein im Auftrag von Care for Germany fahrenden Mercedes L 4500.

Ein beschädigter Karton im Fahrerhaus führt zu einer genaueren Kontrolle.

Auch ein Mann mit einer Schottschen Karre wird kontrolliert.

Der Hanomag R40 mit seinem, mit Sand beladenen, Anhänger wird argwöhnisch beobachtet.

Zurück zur Baustelle - ein Henschel HS 140 wird beladen.

Die Kaelble-Walze muß eine Tankpause einlegen.

Der Tankwagen ist eingetroffen und der Schlauch wird abgerollt.

Die Zapfpistole wird in den Tank geführt und die Tankuhr eingestellt.

Kleine Pause für die Raupe - dann geht die Beladung weiter, ein Opel Blitz und zwei Hanomag warten.

Jetzt ist zweite Hanomag R40 mit Anhänger in der Beladung.

Der Wochenmarkt.

Früh am Morgen sind die ersten Marktbeschicker eingetroffen und bauen ihre Stände auf.

Skeptischer Blick - wo ist noch Platz für unseren Eierstand?

Aha - zwischen Gemüse und Obst ist noch Platz.

Ein Kartoffelhändler ist noch eingetroffen.

So langsam ist man fertig und die Kunden können kommen.

Vorstellung der Fahrzeuge.

Mit einem Moderator wurden die verschiedenen Fahrzeuge von ihren Eigentümern vorgestellt, natürlich in entsprechender Kleidung - Zeit und Einsatzzweck erläutert.

Eine neue Woche hat begonnen und man fährt zur Arbeit - mit Motorad oder Moped.

Diese junge Dame hat bereits Vaters Mercedes 170.

Auch der örtliche Fuhrunternehmer öffnet seine Tore und der DB L4500 ist schon mit "Care for Germany" für die Fahrt nach Berlin beschriftet.

Auf cdem Hof steht die neue Kaelble-Zugmaschine.

Aus dem Schuppen rollt der Stolz des Fuhrunternehmens Fernkraft - ein wiederaufgebauter Vorkriegs-MAN F4.

Auf dem Hof stehen eine Magirus-Zugmaschine und ein Dreiachsanhänger.

An der Rampe wird der Rollwagen für seine Stadtour beladen.

Und auf gehts - die beiden Kutscher sind gut gelaunt.

Auch auf der Baustelle wird wieder gearbeitet.

Jetzt wird die Raupe gestartet, um die Erde zu verteilen.

Auch der Brecher läuft wieder und der Grader ebnet den Schotter.

Ein Ritscher mit Atlas-Bagger steht bereit um einen Graben für die Wasserleitung auszuheben.

An anderer Stelle werden wieder Fahrzeuge mit Aushub beladen.

Brecher, Walze und Grader arbeiten auf Hochtouren - die Zufahrt soll Ende der Woche fertig sein.

Jetzt ist auch der Atlas-Bagger im Einsatz und die Hanomag K 55 planiert die Erde.

Der Spitzbube.

Wieder einmal ist Kontrolle durch die Briten im Industrieviertel. Ein mit Fisch beladener Südwerke wird angehalten.

Der Fahrer wird aufgefordert den Lastzug zur Kontrolle zu öffnen.

Da versucht der Fahrer zu fliehen.

Der Tommi pfeift auf seiner Trillerpfeife und schnell ist der Fahrer dingfest gemacht.

Unter Androhung von Schlägen läßt sich der Fahrer nach Waffen durchsuchen.

Jetzt ist er erstmal festgenommen und der Lastzug wird genau auf Schmuggelgut für den Schwarzmarkt untersucht.

Vor zwei Jahren ist der Fahrer schon einmal in der amerikanischen Zone erwischt worden - jetzt kann er sich wohl erneut eine neue Anstellung suchen.

Immer noch sind alle verfügbaren Fuhrunternehmen an der Baustelle beteiligt.

Jetzt macht sich auch ein Borgward B 4500 auf den Weg zur Beladung.

Der Bauleiter ist mit seinem Mercedes 170 eingetroffen, um sich über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren.

Der Borgward B 4500 ist mittlerweile an der Ladestelle angekommen.

Und sogleich bekommt er eine volle Schaufel aufgeladen.

Voll beladen fährt er von der Baustelle...

...um seine Ladung an anderer Stelle wieder abzukippen.

 

Bilder:

Reinhard Gerdes

Martin Kröger

Wilco Coners

Uwe Harms

Andreas Grotherr

Helmut Hoffmann

Jürgen Danner

Text:

Jürgen Danner


Fortsetzung folgt